Ashwagandha

Bei Ashwagandha handelt es sich um ein unscheinbares Kraut, welches in Afrika, in Teilen von Asien und auch in südlichen Ländern Europas wächst. Schon vor mehreren Jahrhunderten wurde das Gewächs als Wundermittel angesehen und für viele verschiedene Zwecke eingesetzt. In den vergangenen Jahren wurde das Kraut auch immer mehr in der westlichen Welt eingesetzt und konnte dort schnell den Markt der Heilkräuter erobern. Im nun folgenden Text zeigen wir Ihnen, was Ashwagandha ist, wie es wirkt, bei welchen Beschwerden es weiterhelfen kann und wie es eingenommen und dosiert werden muss.

Inhalt

Was ist Ashwagandha?

Bei Ashwagandha handelt es sich um eine Pflanze aus der Gattung der Nachtschattengewächse, welcher verschiedene Heilkräfte nachgesagt werden. Der botanische Name von Ashwagandha lautet Withania somnifera, im deutschen ist das Gewächs auch unter dem Namen Winterkirsche, Schlafbeere oder auch als Indischer Ginseng bekannt.

Der Sanskrit von Ashwagandha, also der Name der Pflanze in altindischen Sprache, bedeutet in etwa „Geruch des Pferdes“. Dieser Name beschreibt nicht nur den Geruch des Gewächses, sondern verweist gleichzeitig auf die Wirkung, die Pflanze soll den Verbraucher bei der Einnahme nämlich so stärken wie ein Pferd.

Ashwagandha ist eine krautige Pflanze, die Früchte von dieser sind zu vergleichen mit den Früchten der Kapstachelbeeren. In diesen Früchten, die bei Ashwagandha klein und rot sind, liegt die heilende Kraft der Pflanze.

Die Größe des Gewächses können variieren, zwischen 30 cm und 150 cm hoch kann die Pflanze werden. Die Blätter der Pflanze können zwischen 2,5 cm und 12 cm lang werden, die Breite der Blätter beträgt zwischen 2 cm und 7 cm. Die Beeren von Ashwagandha können einen Durchmesser von 5-8 mm erreichen. Sowohl an seinem Stiel als auch an seinen Blättern ist das Kraut behaart.

Wo wächst das Kraut?

Ashwagandha ist vor allem in Afrika weit verbreitet, aber auch in Teilen von Vorder- und Südasien sowie in China, in europäische Länder wie in Spanien, in Griechenland oder auch in Italien sowie auf der Arabischen Halbinsel kann man das Kraut auffinden.

Wie genau wirkt Ashwagandha?

Ashwagandha kann bei sehr vielen Problemen angewandt werden, weshalb man es beinahe schon als Allheilmittel bezeichnen könnte, zahlreiche Beschwerden und Erkrankungen sollen durch die Beeren der Pflanze gelindert oder sogar geheilt werden können. In mitteleuropäischen Ländern wie Deutschland sind die Wirkungen der Beeren von noch relativ unbekannt, sie gelten hier eher als Geheimtipp. In Indien und in vielen anderen Ländern Asiens ist die Pflanze hingegen sehr bekannt und aufgrund ihrer wirkungsvollen und stärkenden Kräfte auch sehr beliebt.

Um verstehen zu können, wie diese positive Wirkung der Pflanze entstehen kann, muss sich zunächst einmal ein Überblick über die vielen verschiedenen Inhaltsstoffe von Ashwagandha verschafft werden. Teils befinden sich die Stoffe in den Blättern der Pflanze teilweise auch in der Wurzel von dieser. Die fünf bedeutendsten Inhaltsstoffe von Ashwagandha sind:

  • Alkaloide
  • Withanolide
  • Fettsäuren
  • Choline
  • Aminosäuren

Am wichtigsten sind die beiden Wirkstoffe Alkaloide und Withanolide, hauptsächlich befinden sich diese in der Wurzel der Pflanze. Welcher dieser zwei Wirkstoffe hauptsächlich ausschlaggebenden für die beeindruckende Wirkung von Ashwagandha ist, konnte aus wissenschaftlicher Sicht bislang noch nicht mit absoluter Sicherheit geklärt werden. Es wird sogar vermutet, dass es bei Ashwagandha überhaupt gar keinen Hauptwirkstoff gibt, sondern, dass die beeindruckende Wirkung der Pflanze durch die Kombination der unterschiedlichen Inhaltsstoffe, die oben aufgelistet sind, entsteht. Da die verschiedenen Wirkungsweisen der Inhaltsstoffe nämlich kombiniert werden, kann sich ein weites Spektrum an Anwendungsgebieten entfalten.

Dennoch geht man davon aus, dass eine hohe Konzentration des Wirkstoffs Withanolide zu einem größeren Erfolg führen kann. Daher sollte bei einem Kauf eines Präparats aus Ashwagandha immer darauf geachtet werden, dass in diesem eine hohe Konzentration des Inhaltsstoff Withanoliden vorhanden ist.

Ashwagandha in der Lehre von Ayurveda

Auch in der Ayurveda-Therapie wird die Pflanze aufgrund ihrer beeindruckenden Wirkung regelmäßig angewandt. Bei der Therapie der Ayurveda handelt es sich um eine sher traditionelle Heilkunst aus Indien. In der westlichen Welt wird diese Heilkunst meist zusammen mit anderen Formen der Heilkunst als Alternativmedizin zusammengefasst. In asiatischen Ländern wie in Indien, in Sri Lanka oder auch in Nepal wird diese Art der Therapie hingegen neben der gängigen Schulmedizin gelehrt und auch oft bei Patienten genutzt und angewandt.

Unter anderem befasst sich die Lehre der Ayurveda mit den so genannten Dohas, von welchen es insgesamt drei verschiedene gibt. Der Begriff Doha lässt sich ungefähr mit dem Ausdruck „das, was Probleme verursachen kann“ in das Deutsche übersetzen. Die drei Dohas sind Pitta, Kapha und Vata.

Vor allem im Bereich von Vata und bei Störungen des Vatas wird Ashwagandha eine sehr gute Wirkung nachgesagt. Die Vata ist nach der Lehre der Ayurveda dafür zuständig, Bewegungsabläufe im Körper zum regulieren, sowohl physischen als auch psychischen Bereich. Dadurch wird sowohl die körperliche als auch die geistige Belastung deutlich spürbar erhöht. Patienten, die unter einer Störung des Vata leiden, bemerken dies oft an verschiedenen Dingen. Sie leiden aufgrund des gestörten Vatas vermehrt unter Problemen mit dem Schlaf, haben größere und auch mehrere Sorgen, kämpfen mit emotionalen Verstimmungen oder Angstzuständen und merken die deutliche Belastungen auch im körperlichen Bereich, zum Beispiel dadurch, dass sie über Beschwerden mit den Muskeln klagen, Zuckungen spüren oder auch Probleme mit der Verdauung bemerken.

Vor allem im Bereich

In der Lehre der Ayurveda wird Ashwagandha außerdem als Kraut mit einer sehr sattvischen Natur angesehen. Das bedeutet, dass mit der Einnahme des Krautes die Klarheit und auch die Ruhe des Geistes eines Menschen gefördert werden kann. Pflanzen, die über eine sattvische Natur verfügen, können den Geist und auch den Körper nähren, beide ins Gleichgewicht bringen und auch verschiedene Emotionen regulieren.

Auch die Beseitigung von Stress steht bei der Ayurveda-Therapie im Fokus. Die Beeren von Ashwagandha werden als eine Art „Wunderbeeren“ angesehen, da sie in so vielen Bereichen genutzt und angewandt werden können.

Weitere Bereiche zur Anwendung von Ashwagandha

Der Wirkungsradius von Ashwagandha ist sehr groß und umfasst daher ein sehr weites Spektrum.

Werden Präparate, die aus dem Kraut hergestellt wurden, zum Beispiel zur Linderung von Stress eingesetzt, so ist das langfristige Ziel, einen Patienten, der unter einem hohen Level an Stress leidet, durch die Verwendung des Krauts eine höhere Toleranz für Stress aufzubauen. So der Patient, der durch den Stress geplagt wird, besser mit diesem umgehen können.

Auch die Steigerung der Fruchtbarkeit ist ein wichtiger Bereich, in welchen die Pflanze angewandt wird. Die Beeren der Pflanze gelten als Aphrodisiakum und sollen die Kraft haben, die Libido, deutlich zu steigern. Dies geht sowohl bei Männern, als auch bei Frauen. Außerdem gelten diese Präparate auch als sehr gutes Verjüngungsmittel. So soll durch diese Präparate sowohl das Altern des Gedächtnisses als auch das Altern des Körpers und des Intellekts deutlich verzögert werden können.

In Form eines Extrakt wird das Kraut auch im körperlichen Bereich angewendet. So soll es beispielsweise die Entwicklung von Entzündungen hemmen, die Heilung von Wunden beschleunigen, Furunkel und Erkrankungen der Haut bekämpfen und auch die Abwehrkräfte des Körpers stärken. Auch für Patienten, welche Probleme mit ihrem Blutdruck haben, kann die Pflanze helfen, sowohl bei einem Blutdruck, der zu hoch ist als auch bei einem zu niedrigen Blutdruck kann das Kraut Abhilfe schaffen.

Obwohl das Kraut bei einem Großteil der Bevölkerung in Europa noch sehr unbekannt ist, wurden schon einige Studien durchgeführt, welche zeigen, dass das Kraut tatsächlich diese Wirkungen hat und Menschen daher bei ihren Beschwerden helfen kann.

Wie wirkt Ashwagandha bei welchen Beschwerden?

Wie in unserem Text oben bereits dargestellt kann Ashwagandha Patienten bei sehr vielen verschiedenen Beschwerden helfen. Im folgenden Text zeigen wir Ihnen nun, wie das Kraut bei welcher Art von Beschwerde genau weiterhelfen kann.

Die Linderung von Stresserscheinungen

Die Behandlung von Stress und Stresserscheinungen ist der bekannteste und auch der erfolgreichste Anwendungsbereich der des Krautes. So ist bewiesen, dass sich durch das Extrakt der Pflanze die Wiederstandsfähigkeit gegen zu viel Stress deutlich erhöhen kann. So berichteten Menschen, die an verschiedenen Studien zur Erforschung der Wirkung von Ashwagandha teilnahmen, dass ihre Lebensqualität durch die Einnahme von Ashwagandha deutlich verbessert und gesteigert wurde. Auch die Selbstbewertung war bei Studienteilnehmern nach der Einnahme des Krauts deutlich höher als vor der Studie.

Ein großer Vorteil der Pflanze ist, dass bei der Anwendung so gut wie keine Nebenwirkungen entstehen, und wenn doch, dann sind diese nur sehr gering.

Abhilfe bei Depressionen und Minderung von Angststörungen

Verschiedene Studien rund um das Kraut haben eindeutig gezeigt, dass die Pflanze vielen Patienten, die unter Depressionen oder auch unter Angststörungen leiden, weiterhelfen kann. Laut den Studien könne dieses Kraut sogar zu Pharmazeutika, die schon lange auf dem Markt sind und schon lange angewandt werden, in Konkurrenz treten. Diese Pharmazeutika lösen nämlichoft eine Reihe an Nebenwirkungen aus, das Kraut tut dies hingegen nicht.

Bei einer Studie, welche insgesamt drei Monate lang ausgeführt wurde, nahmen insgesamt 87 Patienten teil, die unter Angstzuständen litten. Eine Gruppe dieser Menschen, die an der Studie teilnahmen, erhielten zweimal am Tag jeweils 300 mg des Wurzelextrakts von Ashwagandha, die zweite Gruppe fungiert als Kontrollgruppe und nahm jeden Tag ein Placebo ein. Bei der Gruppe, bei welcher das Wurzelextrakt der Pflanze verabreicht wurde, konnten die Wissenschaftler, welche die Studie durchführten, im Verlauf der Studie eine deutliche Minderung der Angstzustände verzeichnen. Auch die Fähigkeit zur Konzentration hatte sich bei diesen Patienten deutlich verbessert. Zudem war auch das Level an Stress und auch Müdigkeit bei dieser Gruppe deutlich geringer als bei der Gruppe, die das Placebo eingenommen hatte.

Regulierung der Schilddrüse

In der Pflanze sind verschiedene sogenannte Adaptogene, also verschiedene biologisch aktive Pflanzenstoffe, die sich positiv auf den Körper auswirken können, enthalten. Diese können auch die Gesundheit der Schilddrüse im menschlichen Körper deutlich fördern. Zwar ist insgesamt noch nicht eindeutig geklärt, wie diese im menschlichen Organismus genau wirken, doch es ist bereits nachgewiesen worden, dass die Stoffe das Gleichgewicht der Hormone im Körper stark fördern können.

Interessant wird die Pflanze für zudem dadurch, dass sie sowohl bei Patienten, die unter einer Schilddrüsenunterfunktion leiden, als auch bei Patienten mit Überfunktion der Schilddrüse eingesetzt werden kann. Auch die Beschwerden von Patienten, deren Schilddrüse entzündet ist, können durch die Einnahme des Kraut deutlich verbessert oder sogar komplett gelindert werden. Dies ergaben verschiedene Studien, die über das Kraut durchgeführt wurden.

Vorbeugung und Behandlung von Krebs

Einige Studien zeigten in der Vergangenheit auf, dass das Extrakt der Wurzel Tumore hemmen kann. Die Wissenschaftler, welche die Studien durchführten, vermuteten, dass die tumorhemmende Wirkung dadurch entsteht, dass durch die Einnahme der Extrakte dieser Pflanze die Ausbreitung der Krebszellen unterdrückt wird. Besonders Erkrankungen wie Magen-, Lungen-, Brust- oder auch Darmkrebs könnten durch die Einnahme des Extrakt vorgebeugt und auch behandelt werden.

Da die Pflanze außerdem antioxidative Eigenschaft hat und zudem bewirkt, dass die Kräfte des Immunsystem gefördert werde, geht man zusätzlich davon aus, dass das Kraut die Kraft dazu hat, das Wachstum von Krebszellen zu verhindern.

Steigerung der Ausdauer und Steigerung des Wiederstandes

Dadurch, dass die Pflanze dazu in der Lage ist, körperliche Schmerzen deutlich zu reduzieren und auch die Funktion des Gehirns zu stärken, kann sie bei körperlicher Betätigung auch die Ausdauer steigern. Da die Wurzel außerdem beruhigend wirkt und auch die Eigenschaft hat, die Energie im Körper zu fördern, sollen Konzentration, Motivation und auch Ausdauer erhöht werden. Zudem soll durch das Kraut eine schmerzlindernde Wirkung auf Muskeln und Gelenke entstehen.

Verlangsamung der Degeneration von Hirnzellen

Auch die Kognition soll durch Ashwagandha gefördert werden. So konnte bereits nachgewiesen werden, dass das Kraut bei Kindern, die an einer Gedächtnisschwäche litten, erfolgreich weiterhalf. Auch der Verlust vom Gedächtnis im Alter kann durch den Einsatz des Codes vorgebeugt werden.

Zudem berichtet bereits viele Verbraucher, die das Kraut angewendet hatten, dass sie bemerkten, dass durch Ashwagandha ihre Konzentration deutlich gefördert und auch ihr Gedächtnis geschärft wurde. Da das Kraut zudem zur allgemeinen Entspannung beiträgt, wird zusätzlich das Langzeitgedächtnis gefördert.

Behandlung der Unfruchtbarkeit bei Männern

Auch zur Behandlung von sexuelle Dysfunktion, also von Störungen der Erektion, oder bei männlich Unfruchtbarkeit wird das Kraut oft verwendet. So wurde in Studien nachgewiesen, dass der Testosteronspiegel sich durch die Einnahme der Wurzel deutlich erhöht, weshalb die Bildung von Spermien wieder neu angeregt werden kann, sodass auch die Fruchtbarkeit wieder gestärkt wird. Da die Wurzel außerdem auch beruhigend auf die Psyche wirkt und die körperliche Leistung steigern kann, konnte es bei der sexuell Dysunktion bei Männern ebenfalls Abhilfe schaffen.

Der Schutz von Darm und Leber

Bei einer Studie, bei welcher Ashwagandha an Ratten getestet wurde, erkannten Forscher, dass durch den Einsatz des Krauts der Gehalt an Gallensäure im Körper um ein Vielfaches verringert werden kann. Daher wird bei Patienten, die unter Blutungen im Rektalbereich, unter Geschwüre im Darm oder auch unter einem Reizdarm leiden, oft ein Einlauf mit Ashwagandha verabreicht. Viele Patienten, die diesen Einlauf erhalten haben, berichten daraufhin, dass die Pflanze bei den Beschwerden tatsächlich weiterhelfen kann.

Förderung der Gesundheit von Knochen

Auch die Bildung von Knochen und den Aufbau von Knochen kann das Kraut Studien zufolge deutlich anregen und so auch zur Gesundheit von diesen beitragen. So wurde im Körper von Patienten, welche Extrakte der Pflanze einnahmen, eine deutlich höhere Menge an Kalzium festgestellt als vor der Einnahme. Bei Mäusen könnte durch den Einsatz von Ashwagandha zudem der Knochenverlust verhindert werden.

Hilfe beim Abnehmen

In östlichen Ländern wird Ashwagandha gerne für das Abnehmen genutzt. Dadurch, dass durch das Kraut verschiedene Funktionen im menschichen Körper reguliert werden, kommt es oft zu Störungen bei der Verdauung oder auch zu Blähungen, welche wiederum den Stoffwechsel anregen und so dem Menschen beim Abnehmen helfen können.

Wie wird Ashwagandha eingenommen und wie muss es dosiert werden?

Insgesamt gibt es vier verschiedene Formen, in welchen Ashwagandha eingenommen werden kann, nämlich als:

  • Ashwagandha Pulver
  • Ashwagandha Tabletten oder Kapseln
  • Ashwagandha Tropfen oder Tinktur
  • Ashwagandha Tee

Kapseln – Bei den Kapseln mit Ashwagandha beträgt die gängige Dosis zweimal am Tag eine Kapsel mit jeweils 400 mg bis 500 mg. Diese Kapseln werden mit einem Schluck Wasser über den Mund eingenommen.

Pulver – Die Menge, die von dem Pulver eingenommen werden soll, entspricht der von Kapseln, nämlich zweimal am Tag einen Löffel mit jeweils 400 mg bis 500 mg. Dieses Pulver kann in Kombination mit Flüssigkeiten eingenommen werden oder auch anderen Dingen wie Joghurt, Säften oder auch Smoothies beigemischt werden.

Tinktur – Bei der Tinktur ist die täglich Dosis, die eingenommen werden muss, von der jeweiligen Konzentration abhängig, in welcher die Tinktur vorliegt. Es werden dreimal am Tag zwischen 20 und 60 Tropfen eingenommen

Tee – Hierbei wird ein halber Teelöffel des Pulvers von Ashwagandha mit 250 ml Wasser aufgekocht. Dieser Tee muss zunächst 10 Minuten kochen und dann eine halbe Stunde lang ziehen, jeden Tag sollte von diesem Tee dreimal 150 ml getrunken werden.

Generell beträgt die Dosis des Mittels zu Beginn der Anwendung immer 400-500 mg am Tag. Diese Dosis kann alle drei Tage um 500 mg erreicht erhöht werden, bis die maximale Dosis, welche 1500 mg beträgt, erreicht wurde.

Bei Ashwagandha sind die Nebenwirkungen generell sehr gering, in den meisten Fällen treten überhaupt gar keine auf. In hohen Dosen kann es allerdings sein, dass die Wurzel zu Durchfall oder auch zu Bauchschmerzen führt. Sollten bei Ihnen während der Einnahme Nebenwirkungen auftreten, sollte die Anwendung für einige Tage abgebrochen werden. Wenn die Nebenwirkungen abgeklungen sind, kann wieder damit begonnen werden, das Kraut einzunehmen. Dabei sollte wieder mit einer Dosis von 400 mg bis 500 mg begonnen werden.

Beachten Sie, dass das Präparat auf keinen Fall während der Schwangerschaft eingenommen werden darf, da ansonsten die Gefahr einer Fehlgeburt besteht. Auch in Verbindung mit Alkohol und anderen Sedativer oder mit angstlösend Pharmazeutika sollte das Mittel nicht kombiniert werden.